Naturheilpraxis
A.-K. Leitsch Pädagogin
Heilpraktikerin


 

Die Traditionelle Chinesische Medizin

Die TCM ist die jahrtausende alte Erfahrungsmedizin der Chinesen, die auf intensivster Beobachtung von Natur und Mensch beruht.

In ihrer langen Geschichte hat die TCM unterschiedlichste Entwicklungen durchgemacht und wurde von verschiedenen medizinischen Schulen, vor allem aber auch von den philosophischen Richtungen des Taoismus und des Konfuzianismus beeinflusst.

Nach Auffassung der TCM ist Gesundheit zum einen gekennzeichnet durch ein Gleichgewicht von YIN und YANG, den polaren Kräften, die sich in allem was ist manifestieren; zum anderen durch einen harmonischen Fluss der Lebensenergie – dem QI – das auf bestimmten Bahnen - den Meridianen - durch unseren Körper fließt.

Krankheit basiert im Grunde immer auf einem Ungleichgewicht von YIN und YANG und/oder einem schwachen oder stagnierenden QI.
Jedes Organ hat sein eigenes QI und eigene YIN und YANG Aspekte und kann von „Disharmonien“ betroffen sein. Diese lassen sich z.B. an genau festgelegten Punkten durch Akupunktur regulieren und harmonisieren.

In der TCM erfüllen die inneren Organe grundsätzlich dieselben Aufgaben wie in der westlichen Medizin. Darüber hinaus gibt es aber eine erweiterte Sicht auf die sog. “Funktionskreise“ (d. h. Organ plus das dazugehörige Meridianpaar) und dies beinhaltet eine Integration von Körperfunktion, Emotionen, psychischen Aktivitäten, Sinneswahrnehmungen u.v.m.

Diese erweiterte Betrachtungsweise mag für uns auf den ersten Blick befremdlich erscheinen, aber gerade sie birgt die Ansätze für eine erfolgversprechende, ganzheitliche Therapie. Mit ihrem speziellen Instrumentarium ist die TCM bemüht, den Menschen in seiner Gesamtheit zu erfassen und den sog. „Disharmoniemustern“ auf den Grund zu gehen.
Auf diesem Hintergrund erklärt sich z.B. auch die umfangreiche Indikationsliste für Akupunktur, die die WHO
( World Health Organisation) heraus gebracht hat.